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Präimplantationsdiagnostik - eine Diagnose ohne Therapie

Präimplantationsdiagnostik (PID) heißt die genetische Untersuchung des Embryos nach einer künstlichen Befruchtung sowie vor seiner Einbringung in die Gebärmutter der Frau. Ziel der PID ist es, Embryonen mit einem unerwünschten genetischen Merkmal auszusortieren und nur mit bestimmten Embryonen eine Schwangerschaft herbeizuführen.

Einsatzmöglichkeiten der PID

  • Ausschluss schwerer genetischer Defekte oder Veranlagungen des Embroys bei Paaren mit bekanntem Risiko 
  • Screening aller Embryonen, die mittels IVF gezeugt werden, auf bestimmte unerwünschte Auffälligkeiten wie z.B. Chromosomenveränderungen 
  • Auswahl von Embryonen nach dem Geschlecht 
  • Auswahl von "Retterkindern", die als Gewebespender für ein krankes Geschwisterkind passen


Die negativen Seiten

Gefahr des Missbrauchs

Mittels PID kann nicht nur nach schweren Erbkrankheiten gesucht, sondern es können auch genetischen Dispositionen (Anlagen) oder das Geschlecht des Embryos erkannt werden. Ohne Zweifel besteht die Gefahr des eugenischen Missbrauchs.

Medizinisch riskant

Auch bei jenen Paaren, die auf normalem Weg Kinder bekommen können, müssen Embryonen künstlich (in vitro) erzeugt werden. Die gesundheitlichen Risken für Mutter und Kind sind bei der künstlichen Befruchtung im Vergleich zu einer natürlich entstandenen Schwangerschaft erhöht.

Kinder nicht verzwecken!

Wird mittels PID ein "Retterkind" ausgewählt, wird das Kind vom Subjekt zum Objekt. Es hat seine Daseinsberechtigung nicht als "Person" an sich. Schon vor der Zeugung werden medizinische Eingriffe beschlossen, die für dieses Kind selbst von keinerlei Nutzen und mit der Gefahr von Komplikationen verbunden sind.


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