Warum?

Viele Schwangere und Familien mit Kleinkindern sind auf Grund finanzieller Probleme nicht in der Lage, ein Kind zu versorgen.

aktion leben tirol will helfen, dass Mütter trotzdem zu ihrem Kind Ja sagen können. Wir wollen nicht nur moralische Hilfe anbieten, sondern auch Taten setzen. Da wir dies nicht allein und aus eigener Kraft schaffen können, bitten wir Sie herzlich, bedürftige schwangere Frauen und Familien mit Kleinkindern mit einer Patenschaft zu unterstützen. Auf diese Weise können Sie wirkungsvoll beitragen, unbürokratisch zu helfen.

Foto: Bruno Moriggl


Wie?

Bitte eröffnen Sie einen Dauerauftrag bei Ihrer Bank und verständigen Sie uns mittels Brief oder E-Mail (s. "weitere Unterlagen zum Download"). Auch Einzelspenden sind willkommen.

Auf Wunsch informieren wir Sie, wer Ihre Patenschaft bekommt. Sie erhalten eine Schilderung des Falles unter Wahrung der Anonymität der Familie. Sämtliche Kontakte laufen über unsere Stelle, sodass auch Ihre Anonymität gewahrt bleibt.

Jeder Betrag ist hilfreich, jeder Patenschafts-Euro kommt einer Mutter bzw. einer Familie ohne Abzug von Verwaltungskosten zugute.

Weitere Unterlagen zum Download


Drei Lebensgeschichten,
drei Notsituationen

Frau Maria*, 38 Jahre:
Frau M. arbeitet ganztägig und bestreitet mit ihrem Gehalt die gesamten Kosten für ihre Familie mit zwei Kindern. Ihr Mann leidet an einer unheilbaren Krankheit und ist arbeitsunfähig, beaufsichtigt aber die beiden schulpflichtigen Kinder. Die neuerliche Schwangerschaft stürzt die Familie in große finanzielle Schwierigkeiten. Abtreibung kam für sie nicht in Frage, eine Adoptionsfreigabe wurde in Erwägung gezogen.
Durch eine monatliche Unterstützung in Form einer Patenschaft und das Kinderbetreuungsgeld sieht sich die Familie in der Lage, auch für ein drittes Kind zu sorgen.

Natalie*, 17 Jahre:
Natalie wurde schwanger. Ihr Freund und ihre Eltern drängten sie, das Kind abzutreiben. Selbst unentschlossen, suchte sie Hilfe. Nach mehreren Beratungsgesprächen konnte sie Mut fassen und sich ein Leben mit ihrem Kind, notfalls auch ohne Kindesvater, vorstellen.
Um die Schule abschließen zu können, muss sie ihr Kind zeitweise von einer Tagesmutter betreuen lassen. Diese Kosten belasten sie sehr. Seit einiger Zeit kann sich der Freund über das Kind freuen, auch ihre Mutter ist nun bereit, dem Enkelkind nach ihren bescheidenen finanziellen Möglichkeiten zu helfen.
Durch eine Patenschaft kann aktion leben tirol einen Teil der ausstehenden Kosten für die Tagesmutter übernehmen.

Frau S*, 24 Jahre:
Frau S ist slowenische Staatsbürgerin und studiert seit 5 Jahren in Innsbruck. Sie erwartet ein Kind. Trotz mehrjähriger Beziehung will der österreichische Kindesvater vom Kind nichts wissen und hat sie verlassen.
Da sie Ausländerin ist, darf sie keiner offiziellen Arbeit nachgehen. Um ihr Zimmer in einer Wohngemeinschaft finanzieren zu können, nimmt sie verschiedene, meist schlecht bezahlte Aushilfsarbeiten an. Durch die fortgeschrittene Schwangerschaft findet sie keine Dienstgeber mehr. Ihr Ansuchen um die österreichische Staatsbürgerschaft ist in Bearbeitung.
Um die nächsten Monate überbrücken zu können, erhält Frau S Unterstützung durch eine Patenschaft. Danach hofft sie, eine Beschäftigung zu finden, um sich und ihr Kind erhalten zu können.
Durch das JA zu ihrem Kind müssen Frauen/Familien teilweise enorme Belastungen bewältigen. Diese können wir ihnen nicht abnehmen, wir können ihnen nur dabei helfen.

* Namen wurden geändert!


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